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COVERBILD MOMENTAN NICHT VERFÜGBAR
Was macht bloß der freie Wille mit Dr. Mühlenrad?
Dr. Mühlenrad, ein erfahrener Psychiater und Neurologe, bekommt es mit zwei Fälle zu tun, die ihn an den Rand bringen…
Mühlenrad, eben noch im Begriff, einen Essay über den freien Willen zu ver-fertigen, gelingt es nicht, sich von seinen Fällen auszunehmen. Als großer Psychagogus und Seelenführer beschäftigen ihn die existential-psychologischen Implikationen. Auch der Versuch, eine verobjektivierende Perspektive einzunehmen, scheitert. Darüberhinaus wird Mühlenrad von einem ehemaligen Studienkollegen belästigt, der ihn zur Teilnahme an einem renommierten internationalen Forschungsprojekt überreden will, dem Mühlenrad schon aus persönlichen wie auch aus prinzipiellen Gründen skeptisch gegenübersteht.
Und dann bekommt er es mit zwei Fällen zu tun, mit denen sich niemand auf seiner Station befassen will…
Die Angstphobie behauptet, von Vorgängen bedroht worden zu sein und weiterhin zu werden, die mit weit in der Vergangenheit zurückliegenden Ereignissen zu tun haben könnten. Kann man von Schicksal und Notwendigkeit wirklich von einer bis auf die nächste Generation hinein verfolgt werden? Bei Lichte betrachtet, ist das doch Irrsinn.
Der andere Fall liegt noch trivialer. Ein Burnout-Syndrom scheinbar, das sich jedoch unversehens als Theodizee-Problem entpuppt und die Frage aufwirft, ob die Welt, die Schöpfung wirklich so gut eingerichtet ist, wie sie vorgibt. Die Frage entzündet sich an dem trivialen Tod eines Haustieres. Wie lächerlich ist das denn? Und doch, kann am Beispiel von etwas vollkommen Unbedeutendem, das große Ganze in Frage gestellt werden. Und dann kann aus etwas ganz Kleinem ein allumfassendes Problem werden, auf das es keine eindeutigen Antworten gibt. Kann es überhaupt, und wenn ja, was dann, die beste aller möglichen Welten geben? Die Menschen leben vor sich hin, als wäre das eine müßige Frage. Aber welche Konsequenzen würden sich daraus jeweils ergeben?
Die beiden Fälle lassen den ansonsten so rationalen Mühlenrad nicht mehr los, scheinen ihn zusehends in Beschlag zu nehmen. Er wirkt gehetzt, genervt – im wahrsten Sinne des Wortes.
Neben dem ganzen Stress auf der Station wirkt Mühlenrad zunehmend irritiert und beginnt an seiner früher so unbestechlich-analytischen Kompetenz zu zweifeln.
Wie kann verhindert werden, dass der Arzt selber zum Patienten wird? Eine Frage, die Mühlenrad unmittelbar berührt.
Mühlenrad muss seine ganze Kraft aufbieten, Herz und Verstand amalgamieren, um in diesem Wirrwarr nicht selbst, und zwar durchaus systematisch, wahnsinnig zu werden.
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Himmlische Haikus
Für jeden Tag des Jahres steht Ihnen ein Haiku zur Verfügung, ein extrem verdichtetes Gedicht: bestehend aus 5-7-5 Silben...
Gegenüber dem überwiegend monosyllabischem Sprachaufbau asiatischer Sprachen (insbesondere des Japanischen) realisiert sich dichterisches Sprechen im deutschen Haiku zunehmend substantialistisch-ellipsenhaft, was durchaus seinen Reiz haben kann, unter Umständen auch manchmal gestelzt wirken kann.
Das Quintessentielle scheint auf den Punkt gebracht - und bewirkt in seiner Nichtabschließbarkeit auf ein Du hin Erstaunen, einen Nachhall... der Reflexion, von Freude oder auch des freudigen Erschreckens.
Die Gedichte werden ergänzt von farbigen Abbildungen - für jede Woche eine. Die Abbildungen sind abstrakt-meditativ gehalten und laden den Leser zur Kontemplation ein.
Ergänzt wird die Sammlung von Haikus eines ganzen Jahreskreises von einem Haiku-Ketten-Gedicht, welches in einer Art poetologisch-metaphysischen Reflexion Werdeprozess und Entwerdung in einer Art “Kreislauf durch die Form“ interpretiert. Panta rhei - möglicherweise ist es das, was unser Da-Sein ausmacht...

Schlagworte:
Lyrik, Haikus, Meditation, Reflexion, Zen, Essenz, Quintessentielles, Epiphanie, Bewusstwerdung, Entwerden…
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zusammen
mit mir
(dir ihr)
ihm es
Was ist ein Text?
Zunächst einmal: er hat einen Anfang und ein Ende; weder Anfang noch Ende... Im Gegensatz zur Welt, zur Wirklichkeit, wenn nicht gleich-zeitig Wahrheit suggerierend, gestaltete Fiktion.
Gesetzt den Fall, er beziehungsweise sie hätte keinen Anfang, kein Ende, wäre das bereits Fiktion hinter dieser Fiktion.
Wenn dem so wäre, mehr noch wenn dem nicht so wäre, wäre auch die Welt eine Art Text.
(Weiterlesen?! …)

Die Texte selbst entstanden über mehrere Dekaden und sind ganz unterschiedlichster Provenienz – wie man an der Anordnung in der Inhaltsübersicht ablesen mag. Das heißt die Texte werden zunehmende abstrakter – bis zum Sprachexperiment.
Allen Texten gemeinsam ist, dass sie über das rein vordergründige Handlungsgeschehen, sofern es überhaupt stattfindet, hinausweisen auf ein Geistiges, das einen Erkenntnisprozess im weitesten, durchaus in einem Ratio und Seele synthetisierenden Sinne zu begleiten vermag.
Letztendlich stellt sich die Frage, inwiefern Sprache selbst zum Vehikel von Einsichten zu werden vermag, die anders als durch sie - ihre Worte, ihre Ingredienzien, ihre Sprachmelodie usw. nicht sagbar (gewesen) wären.
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4'33 - Kalligraphien des Schweigens
Die Stille als Nichtsein, das Vorhandensein von etwas Nichtvorhandenem, das absolut Schwarze, das Loch in unserem Dasein, das reine Nichts, die Negation von etwas, das - als Ek-sistierendes - plötzlich auch umschlagen kann in sein Gegenteil - in jenen vollkommenen Zusammenklang der Abwesenheit, welcher bei den Buddhisten für den Gleichklang der Ewigkeit steht…
Ausgehend von John Cage’s Stück 4’33, welches das Nichtsein, das Vorhandensein von etwas Nichtvorhandenem, die Pause zum Thema hat, stellen diese Gedichte, wie der Titel andeutet, Annäherungen an solche Kalligraphien des Schweigens dar. Konzentrisch angeordnet, auf sich hörend, kon-zentriert, sich und dem Schweigen nach-hörend, dem eigenen Verstummen, Ver-Sagen... Autistisch fast, für und vor sich hintreibend, scheinen sie sich von allem Festen, Festgefügten zu lösen, leicht werden zu wollen. Auf der Suche nach dem Ungesagten, Unausgesprochenen, Unsagbaren, geraten sie, so paradox das klingen mag, mit Hilfe von Worten, an die Grenze des Sagbaren. Sie umkreisen „förmlich“ das Nichts, die Leere, das Nicht-da-Seiende, das Gegenteil von sich selbst – ein Versuch, am Ereignishorizont des Schweigens dessen Wort-Schatz, dessen Art und Weise, nicht zu sprechen, abzulauschen.
Vielleicht lassen sich an der Grenze zum Nichtsagbaren samtene Funken schlagen – aus dem Nicht-Klang... Grenzen über- und durchschreitend – um annäherungsweise – davon etwas mit-zu-bekommen...
Inhaltlich greifen die Gedichte jeweils ineinander, das heißt – ihr scheinbares Ende kehrt zum Ausgangspunkt zurück. Sie sind gewissermaßen ohne Anfang und Ende.
Formal ordnen sie sich deswegen zu Ringstrukturen und zeigen an, dass sie – in sich kreisend – geschlossen sind. Der besseren Lesbarkeit wegen erscheinen sie nochmals aufgefaltet als perspektivische Sukzession.
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Wolfssprüche
Wolfssprüche: Mal vorder-, hinter-, und tiefgründig, mal banal, trivial, meta- und oder philosophisch werden aus der Sicht eines Tieres, in diesem Falle aus der Sicht einer Wolfsseele, unserem menschlichen Alter Ego, in aphoristisch-poetischer Manier ethisch-religiös-existentialistisch-kosmologische Fragestellungen angesprochen: sentenzhaft, provozierend, kommunikativ... Auf jeden Fall sollten Sie dazu ihren Verstand einschalten!


Schlagworte:
Philosophie, Ethik, Poesie, Zeitkritik, Anthropologie, Umweltbedrohung, Perspektivenwechsel…

Mit 20 Abbildungen
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Die Alpen – und anderer Gezeiten Dünung
Bezug sind die Alpen...
Dieser „Gegenstand“ kann an sich nicht erfasst werden.
So legt sich das Gedicht allmählich selbst in Falten und zeichnet ihren Entstehungsprozess nach...
Welchen Stellenwert hat der Mensch angesichts dieser Jahrmillionen dauernden Auffaltung? Er steht in der Gezeiten Dünung... Er-lebt sie. Von seinen Vergangenheiten herkommend - über sich selbst hinaus - wird der Blick geweitet auf künftige Zeiten...
(Schlagworte: Zeit, Kosmologie, Stellenwert des Menschen, Vergänglichkeit des Menschen, Alpen, Gezeiten)
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Tier – Laute - Blumen
Naturgedichte sind natürlich mehr als nur ein Stück, ein Ausschnitt aus den Natur – wollen traditionellerweise ein Spiegel-Bild der Seele sein. Wobei das Wort „natürlich“ uns heute natürlich nicht mehr so „natürlich“ von den Lippen gehen mag. Scheint die Natur sich doch momentan gegen den Menschen zu wenden.
Aber auch das ist schon wieder falsch gedacht. Sie „antwortet“ nur - auf das, was der Mensch seit der Industrialisierung mit ihr angestellt hat. Und unsere Erfahrung ist: die inwertgesetzte Natur ist nicht mehr die romantische. Und so wird die Kommunikation zwischen den Dingen schwierig. Das sagt sich so leicht: „Lass Blumen sprechen.“ Sprechen sie noch zu uns? Die Tiere und Tierarten, die wir ausgerottet haben, haben keine Stimme mehr.
Über das (natur-wissenschaftliche) Interesse hinaus formiert sich eine Sehnsucht des Menschen hinüber zu den Dingen, die ihn umgeben. Ein Verlangen, das mit Händen zu greifen ist. Lebendige Dinge, die uns anrühren – wir wollen sie berühren, versuchen sie zu be-greifen.
Dichtung vermag „hinter“ und zwischen die Dinge zu schauen – über das rein Dinglich-Verdinglichende hinaus. Diese meta-physische Herangehensweise mag Unsagbares erschließen, wenn es geht, in der schönsten Form, die uns möglich ist…
Und möglicherweise vermittelt sich uns eine Ahnung, dass die Grenzen zwischen Lebendigem und Totem, zwischen Sein, Nichtsein und Werden nicht so rigide zu ziehen sind. Lassen wie die „Dinge“ für sich selbst sprechen; wir sollten wieder zuhören lernen…
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Mein Jaguar
„Mein Jaguar“ steht für den gejagten Jäger... Eine Metapher für das Jagen und Gejagtwerden. Sie steht für das Changierende – hinter allen Spiegelerlebnissen. Manchmal flackert es schmerzhaft auf, scheint in Entgrenzungen bedrohlich, befremdend – manchmal auch befreiend zu sein...
Wir alle sind Jäger - und Opfer zugleich. Von Nahem betrachtet, könnte der Gegensatz nicht größer sein: In der Ferne verwischen sich die Grenzen und legen Strukturen bloß, die das Andere - auf der Rückseite des Eigenen - nach oben kehren und re-flektieren.
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Haikus begleiten dich
Brechen Sie aus Ihrem Alltag aus und besinnen Sie sich auf das Wesentliche. Ihr Wesentliches.
Fünf – sieben – fünf – Silben lang ist ein „Haiku; ein Haiku für jede Woche im Jahreskreis, unterlegt von anregenden meditativen Bildern...
Das Büchlein ist ein auch ideales Geschenk; durchgehend farbig bebildert, auf hochwertigem Papier gedruckt.
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Ferne Stimmen
Ferne Stimmen – und doch so nah: Wie ein leises Rufen.... Hörst du die fernen Stimmen? Sie wollen sprechen. Zu dir, mit dir. Sich zu Gehör bringen. Sind so lebendig wie du.
Diese Gedichte wollen mehr sein als Dedikationen – das auch. Das Wörtchen „für“ drückt neben Bewunderung aus, vor allem dass man affiziert wurde, von einem Gedanken, einer Person, einer Sache... Dass man „entzündet“ wurde, entflammt in des Wortes doppelter Bedeutung.
Oder herausgefordert, gereizt, provoziert wurde – über Räume und Zeiten hinweg. Diese Art von „Geistergesprächen“, wie Nietzsche das einmal nannte, kennt keine Grenzen. Eher macht sie dem Zeit-Genossen seine Exilierung bewusst. Gleichzeitig offenbart diese Art der Kommunikation, dass Unzeitgemäßheit nicht nur zeitgemäß, sondern auch - Versiegeltes entspiegeln kann.
Zu Wort kommen - in alphabetischer Reihenfolge ihres Auftretens:

Amerikanischer Präsident, Antiochus I., Bachmann, Büchner, Beckett, Borges, Cage, Celan, Chatwin, Chopin, Christus, Cioran, Demjanjuk, Franz von Assisi, Goethe, Van Gogh (Hoffmann), Grass, Hermes, Hesse, Hitler, Hölderlin, Jahnn, Jesus, Johannes Paul II., Jünger, Kafka, Mann im Mond, Matisse, Mörder, Musil, Nietzsche, Nooteboom, Odysseus, Ohashi, Orpheus, Ötzi, Parzival, Peirce, Picasso, Prometheus, Reiter über den Bodensee, Renoir, Rilke, Salome, Schiller, Schrödinger, Selbstmordattentäter, Sokrates, Soldaten (I. und II. Weltkrieg), Tschernobyl-Kinder, Tucker, Vater, Walser, Wegener, Weimar, Wittgenstein, Wolfskehl (Hoffmann)
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